Deutsche Bundesnetzagentur informiert: Harter Schlag gegen österreichischen Telefonspammer "Friedrich Müller"
Am 19. Mai 2008 wurden gegenüber drei österreichischen Firmen, die unter der Marke "Friedrich Müller®" zu einem bundesweiten Ärgernis für tausende Verbraucher wurden, einschneidende Maßnahmen verhängt.
Dazu gehören Geschäftsmodelluntersagungen, die es den drei Unternehmen und dem Geschäftsführer in Person verbieten, Rufnummernmissbrauch durch unerwünschte Werbeanrufe zu betreiben.
14 Telefonnummern abgeschaltet
In diesem Zusammenhang wurden 14 Rufnummern abgeschaltet und ein Rechnungslegungs- und Inkassoverbot für alle entsprechenden Telefonverbindungen ab dem ersten der Bundesnetzagentur bekannten Beschwerdezeitpunkt verfügt. Für den Fall der Zuwiderhandlung wurden Zwangsgelder angedroht.
Gewinnzusendungen per Post gehen weiter
Zu einer weiteren Firma aus dem Komplex "Friedrich Müller®" gingen bei der Bundesnetzagentur zwar mehrere Hundert Beschwerden ein. Gegen die von den Verbrauchern dabei beschriebene Belästigung besteht aber für die Bundesnetzagentur keine Eingriffsmöglichkeit, weil die belästigende Werbung nur auf postalischem Wege und nicht über Telekommunikationsmittel erfolgt.
Die Werbeaktionen dieser Firmen erfolgen dabei oftmals unter gleichem Erscheinungsbild und Nennung ähnlicher Namen. Dies trägt häufig zur Verwirrung bei.
Die Bundesnetzagentur greift in den Fällen, in denen rechtswidrige Nummernnutzung besteht, weiterhin hart durch.
Die einzelnen Rufnummern, die mit einer Abschaltungsanordnung und einem Rechnungslegungs- und Inkassoverbot belegt wurden, können auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur unter www.bundesnetzagentur.de eingesehen werden.
Kontakt zu Bundesnetzagentur
Betroffene Verbraucher derartiger Anrufe können sich
telefonisch unter +49 291 9955-206
per E-Mail unter rufnummernmissbrauch@bnetza.de
sowie postalisch unter den nachfolgenden Adressen an die Bundesnetzagentur wenden.
Bundesnetzagentur
Nördeltstr. 5
59872 Meschede
oder
Bundesnetzagentur
Schütt 13
67433 Neustadt
Link: Pressemitteilung der Bundesnetzagentur
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