Mediadruck-Sicherheitsmagazin-Polizei Notruf (29.08.2007)
Ich erhielt heute völlig unaufgefordert einen Anruf von einem Sicherheitsmagazin (Rettungsnotruf 144), Informationsservice Österreich, Thomas Stadler, Linzerstraße 2, 4320 Perg, www.n-magazin.at.
Die sehr nette Dame hat versucht mir ein Inserat einzureden. Als der Preis dann günstig war, hab ich gesagt, dass sie mir die Unterlagen zufaxen soll.
So weit so gut.
Kurz darauf klingelte wieder mein Telefon. Ein Herr mit deutschem Dialekt erklärte mir, dass der von mir beauftragte Werbeauftritt jetzt ein letztes mal gedruckt wird und dann von selber ausläuft. Falls ich noch Änderungen hätte, sollte ich diese bekanntgeben. Anderfalls das Fax einfach so unterschrieben zurückschicken. Als das Fax eintraff war ich sehr erstaunt. Ich kannte zwar die Einschaltung, sie stammte aber von einem Anderen Auftrag und ich konnte mich auch nicht daran erinnern, diese Firma (Mediadruck Kommunikation und Design LTD. Suite C4 1st Floor new City Chambers 36 Wood Street Wakefield West Yorkshire WF 12 HB) jemals mit irgendetwas beauftragt zu haben. Mit dem Suchbegriff "Mediadruck" war ich sofort auf der richtigen Seite über Werbebetrug. Als der Herr wenige Minuten später wieder anrief, fragte ich ihn, wann ich sie beauftragt hätte. Er sagte im Juli 2006. Auf meine Entgegnung, dass ich in meinen Unterlagen nichts finden kann, meinte er, ich hätte es verloren und er kann mir gerne eine Kopie zufaxen (ist allerdings nicht passiert).
Weiter im Text.
Derart verunsichert habe ich auf der gefundenen Internet Seite mit den Betrugsfällen weitergelesen. Dabei bin ich auf polizei notruf KDA gestossen (Firma M-D.M., Tanja gattringer, Industriestr. 6, 4240 Freistadt). Bei dieser Fa. habe ich letztes Jahr (wie ich jetzt weis leider!!!) ein Inserat gesponsert.
Zur Anfrage Sicherheitsmagazin (siehe oben) konnte ich nichts finden. Sehr interessant finde ich allerdings jene Tatsache, die mir zufällig aufgefallen ist. Nämlich: die Nummer für die Faxrücksendung ist völlig ident mit jener für die Faxrücksendung von Fa. Gattringer letztes Jahr. Wehe dem der schlimmes denkt.
Abgesehen davon, dass ich alle drei Firmen nicht um Anruf gebeten habe, finde ich es traurig, dass hier mit der Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft von redlichen Bürgern Geschäfte gemacht werden. Ich habe meine Lektion gelernt. Dennoch finde ich, dass obigen Fa. dringend das Handwerk gelegt gehört. Sehr wünschenswert wäre es, ihre ganzen Vermögenswerte für die Unterstützung von tatsächlich gemeinnützigen Institutionen zu konfiszieren.
Falls Sie Unterlagen benötigen, teilen Sie mir bitte mit, wohin ich diese senden soll.
St. Pölten |