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Seit langem haben wir geplant, unsere Informationsseiten über die Themen Adressbuchbetrug und Anzeigenbetrug hinaus auch für Themen zu öffnen, die Wirtschaftsbetrügereien jeder Art analysieren und Hilfe anbieten. Es geht uns ganz allgemein darum, zu zeigen, in welchem Ausmass in unserer Gesellschaft "Treu und Glauben" missbraucht werden, um Mitbürger hereinzulegen und abzuzocken. Dies soll für unsere Besucher durch die Wahl eines passenden Domainnamens auch sofort erkennbar sein.
Bitte bookmarken Sie also www.verbraucherabzocke.info Die Domain adressbuchbetrug.info wird nach einer Übergangsphase abgeschaltet.

Ab sofort finden Sie diese Infoseite unter
http://www.verbraucherabzocke.info/
6-Online/6b-1-Abwehr-Strategie/anfechtungserkl/Anfechtung-construct.html

Dieses Beispiel einer Anfechtungserklärung bezieht sich auf die Trickformulare, wie sie von Construct Data (Fair Guide) verwendet werden. - >>> Construct Data Info
Nach dieser Anfechtung werden Sie wahrscheinlich weitere Mahnschreiben oder Forderungen erhalten. Sie sollten Feststellungsklage erheben. Aber hier ist noch ein zweiter Brief, der nach der Anfechtung diese noch einmal bestätigt  Der zweite Brief

Construct Data
Publishers Verlag AG
Ortsstraße 54
A-2331 Vösendorf
Österreich

Anfechtung einer Willenserklärung wegen arglistiger Täuschung

Zur Rechnung Nr. .xxxxxxxxxxxxx vom xxxxxxxxxxxx

Kunden Nr. xxxxxxxxxxxxxx

Sehr geehrte Damen und Herren,

Zur obigen Rechnung teile ich Ihnen mit, dass ich das scheinbar zustandegekommene Vertragsverhältnis über eine Eintragung in Ihrem Internetverzeichnis wegen Sittenwidrigkeit nach § 137 des Bürgerlichen Gesetzbuches als nichtig betrachte.

Das von Ihnen zur Vertragsanbahnung benutzte Formular versucht den Eindruck zu erwecken, mir werde ein kostenloser Eintrag in einem Messeverzeichnis angeboten. Tatsächlich ist dies nur dann der Fall, wenn der Abschnitt ÑAuftragì durchgestrichen, oder das Formular unverändert und nicht unterschrieben zurückgesandt wird.

Ein normaler Leser geht davon aus, dass die Angaben im Formular, auch für einen kostenlosen Eintrag ergänzt werden sollen. Es wird versichert, dass die Angaben im Fair Guide veröffentlicht werden, selbst wenn kein kostenpflichtiger Auftrag wie unten angegeben erteilt wird. Als Leser ihres ÑAngebotesì kann ich daher davon ausgehen, dass ich mit meiner Unterschrift die Richtigkeit der Angaben bestätige und keinen kostenpflichtigen Auftrag erteile. Aus diesem Grund ist an der Unterschriftszeile ein dickes Kreuz angebracht. Dass ein kostenloser Eintrag nur dann zustande kommt, wenn das Formular entweder nicht unterschrieben oder der Absatz ÑAuftragì gestrichen wird, ist zum einen absolut unüblich und zum anderen nur dann erkennbar, wenn ich aufgrund von Vorkenntnissen über die Machenschaften der Adressbuchmafia bereits davon ausgehe, dass mich der Absender des Schreibens über seine wahren Absichten täuschen möchte.

Ihre wahre, betrügerische Absicht, wurde daher für mich erst erkennbar, als mir die Auftragsbestätigung und Rechnung zuging. Auf meine Einwände erhielt ich nur ein Schreiben, dessen Inhalt darauf abzielt, ich sei zu dumm gewesen, das Schreiben sorgfältig zu lesen.

Diese Vorgehensweise widerspricht in eklatanter Art und Weise, den guten Sitten beim Abschluss von Verträgen. Die Preisangabe ist, um die Kunden über den wahren Inhalt des Schreibens zu täuschen, nur dem Abschnitt "Auftrag" zu entnehmen. Nur dort sind die Kosten von 917 Euro und eine dreijährige Laufzeit des Vertrages zu erkennen.

Ein sehr aufmerksamer Leser, der bereits mit den unseriösen Methoden des ÑAdressbuchschwindelsì vertraut ist, könnte wohl die Täuschung erkennen. Bei einem normalen Leser von solchen üblichen Massenangeboten funktioniert die Masche jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit.

Ich betrachte den Vertrag daher wegen Sittenwidrigkeit nach § 138 des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuches als von Anfang an nichtig. Aus nichtigen Verträgen können keine Ansprüche geltend gemacht werden. Das gleiche gilt für die von Ihnen unterschobene Gerichtsstandfestlegung.

Sollten Sie sich dieser Rechtsauffassung nicht anschließen, wiederhole ich ausdrücklich die Anfechtung der am ......................... abgegebenen Willenserklärung (§ 143 BGB).

Ich bin zur Anfechtung wegen arglistiger Täuschung nach § 123 Abs. 1 BGB berechtigt. Die Täuschungshandlung ist oben beschrieben. Die Frist für die Abgabe der Anfechtungserklärung beträgt ein Jahr und beginnt mit dem Erkennen der Täuschungshandlung (§ 124 BGB). Erkannt wurde die Täuschung erst mit Erhalt ihrer Rechnung vom ..............................

Die Anfechtungsfrist wurde daher eingehalten.

Aufgrund der Anfechtung ist das Rechtsgeschäft als von Anfang an nichtig anzusehen (§ 142 BGB).

Ich werde daher weiterhin keine freiwilligen Zahlungen leisten. Eine Klage ist beim zuständigen Amtsgericht in Deutschland einzureichen.

Hochachtungsvoll

Unterschrift

Send a petition to the European Parliament to protest against guide scam in English / in Italiano
Schreiben Sie eine Petition an das Europäische Parlament. Nur mit einer europaweiten Gesetzesinitiative können die Betrüger daran gehindert werden, ungeschoren aus dem Ausland zu agieren und Unterschiede in der nationalen Gesetzgebung auszunutzen. (mehr Infos >>>)