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Inventaire
Pro (Ewald Sikler) 
Schweizer Lauterkeitskommission
verurteilt Formular
(157 |
Pressemitteilung
der
Stiftung für Konsumentenschutz - Monbijoustrasse 61 - Postfach,
3000 Bern 23 - Tel 031 370 24 24, Fax 031 372 00 27
admin@konsumentenschutz.ch
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Lauterkeitskommission heisst SKS-Beschwerde gegen
InventairePro GmbH gut - Schwindlern das Handwerk gelegt
Über Monate hinweg hat die Zuger Firma InventairePro GmbH mit unlauteren
Methoden die Unterschriften von Konsumenten und Händlern erschlichen und
ihnen das Geld aus der Tasche gezogen. Nun wurde die Beschwerde, welche die Stiftung
für Konsumentenschutz eingereicht hat, von der Lauterkeitskommission gutgeheissen.
Adressbücher sind etwas sehr nützliches
- sowohl für Werbeträger als auch für Händler und
Konsumenten. Mit diesen Branchenverzeichnissen lassen sich aber auch
fiese Geschäfte
tätigen. Das bewies die Firma InventairePro GmbH mit Sitz in Zug.
Diese Firma lockte in den letzten Monaten unzählige Gewerbetreibende
und Händler aber auch Behörden, Institutionen und Konsumenten
in ihre gemeine Falle.
Per Post versandte die Firma InventairePro vorgedruckte
Formulare an unzählige Geschäftsadressen. Die Adressaten wurden
aufgefordert, den Korrekturabzug zu kontrollieren und diesen unterschrieben
zurückzuschicken. Dabei ging es um einen Eintrag in ein Online Branchenverzeichnis
(in der Deutschschweiz: www.internet-branchenbuch.ch). Dass dieser Eintrag
pro Jahr happige 1849 Franken kostet, wurde im Kleingedruckten nur zu
leicht übersehen. Als dann hohe Rechnungen ins Haus geflattert kamen,
war die Überraschung gross. Gar nicht zimperlich gingen die dubiosen
Geschäftemacher mit säumigen Zahlern um. Diesen wurde prompt
mit dem Inkasso gedroht.
Doch jetzt ist fertig abgezockt. Die Beschwerde, welche die SKS eingereicht
hat, wurde von der Lauterkeitskommission vollumfänglich gutgeheissen.
Die Kommission stellt klipp und klar fest, dass die Firma InventairePro
GmbH unlauter gehandelt hat und meint zum Preis, der nur unter der Lupe
zu entziffern ist: «Diese Darstellung des Formulars macht einzig
Sinn, wenn die Absicht besteht, darauf abzuzielen, dass einzelne Adressaten
die Grundpreisangabe nicht erkennen.» Das sei eine erkennbare unlautere
Absicht.
Ende gut alles gut? Nein; zwar hat die SKS dieser schlitzohrigen Bande
das Handwerk gelegt. Aber es versuchen noch weitere dubiose Geschäftemacher
kleinen Firmen und Selbständigen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Sie bieten per Fax, E-Mail oder Post Einträge in Branchenregister,
Verzeichnisse und Adressbücher an. Diese Einträge sind aber
meist nutzlos und zudem masslos überteuert. Deshalb haben der Schweizer Adressbuch- und Datenbankverleger-Verband
(SADV) und die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) bereist letzten
Oktober gemeinsam das Merkblatt «Unnütze Branchenverzeichnisse:
Vorsicht, Falle!» herausgegeben. Betroffene erfahren hier, welche
Adressverlage seriös sind und wie sie sich gegen die unlauteren
Machenschaften von unseriösen Anbietern schützen können.
Das Merkblatt kann unter www.sadv.ch oder unter www.konsumentenschutz.ch
herunter geladen werden.
Stiftung für Konsumentenschutz
Bern, 10. März 2005
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HINTERGRUND
Kommentar zu Ewald Sikler
Herbert Kerler
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VERNETZUNG
Sylvia Müller und die Ingolstädter Mafia
Ingolstädter Adressbuch-"Mafia
Das Henghuber-Netzwerk
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DIE FIRMEN
Hauptseite Inventaire Pro
Intelligent Media AG / Zug
Webclick GmbH
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Prominenter Adressbuchbetrüger zu 9 Monaten Gefängnis verurteilt
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JURISTISCH
Die rechtliche Situation in Österreich
abgelehnte Rechtsöffnungsgesuche
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PRESSEBERICHTE
Facts 02-2005
9. 12.2007 Tagesanzeiger Adressenschwindler machen erneut mobil |